Immobilienrecht
Rechtssicherheit für Ihre Immobilie
Der Immobilienmarkt ist komplex – und das gilt auch für die rechtlichen Fragen, die damit verbunden sind. In dieser Rubrik geben wir Ihnen Einblicke in unsere tägliche Arbeit und zeigen, worauf Sie als Käufer oder Verkäufer achten sollten, damit Ihre Immobilientransaktion sicher gelingt.
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Immobilienrecht
Update: Grundbucheintragung von WEG-Altbeschlüssen und Haftungsvereinbarungen ab dem 01.01.2026
Mit Ablauf des 31.12.2025 sind die Übergangsregelungen des § 48 WEG endgültig ausgelaufen. Seit dem 01.01.2026 hängt die Wirksamkeit bestimmter Altregelungen gegenüber Erwerbern entscheidend davon ab, ob diese im Grundbuch eingetragen sind. Insbesondere für Verwalter ergeben sich weiterhin erhebliche praktische Konsequenzen.
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Immobilienrecht
Immobilienkauf beim Notar
- Ein Vertrag über den Kauf einer Immobilie (gleichgültig ob Wohnung, Haus oder Grundstück) muss notariell beurkundet werden.
- Die Beurkundung beim Notar erfolgt, nachdem sich die Parteien über einen Kaufvertrag geeinigt haben, wobei der Vertrag im Rahmen der Beurkundung noch angepasst werden kann.
- Notartermine für den Kauf einer Immobilie können grundsätzlich recht kurzfristig vereinbart werden.
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Immobilienrecht
Grundschuld aus dem Grundbuch löschen: So gehen Sie vor
- Um die Grundschuld zu löschen, muss der Grundschuldgläubiger die Löschung bewilligen, der Eigentümer der Löschung zustimmen und ein Antrag an das Grundbuchamt gestellt werden.
- Soll zeitnah erneut ein Kredit bei der gleichen Bank aufgenommen werden, bei dem eine Grundschuld als Sicherheit dienen soll, sollte die Löschung der Grundschuld aus Kostengründen unterbleiben.
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Immobilienrecht
Was ist ein Erbbaurechtsvertrag?
- Das Erbbaurecht berechtigt den Erbbauberechtigten, Eigentum an einer Immobilie auf einem fremden Grundstück zu erwerben.
- Das Erbbaurecht stellt eine Möglichkeit dar, Eigentum an einem Haus zu erwerben, ohne das Grundstück kaufen zu müssen.
- Der Erbbauberechtigte muss dem Grundstückseigentümer für die Nutzung des Grundstücks einen Erbbauzins zahlen.
- Erbbaurechte sind grundsätzlich befristet (z.B. auf 100 Jahre).
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Immobilienrecht
Was ist ein Bauträgervertrag?
- Ein Bauträgervertrag ist ein Vertrag über den Kauf eines Grundstücks sowie die Errichtung einer Immobilie
- Der Bauträgervertrag ist ein typengemischter Vertrag und kombiniert einen Kaufvertrag mit einem Werkvertrag
- Ein Bauträgervertrag bedarf der notariellen Beurkundung
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Immobilienrecht
Abnahme bei Bauträgerverträgen
Die Abnahme im Bauträgervertrag entscheidet über Rechte, Fristen und Risiken.
Das aktuelle Briefing fasst die wichtigsten Punkte kompakt zusammen und zeigt, worauf beide Seiten achten müssen.
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Immobilienrecht
Was ist eine Teilungserklärung?
- Die Teilungserklärung ist die Grundvoraussetzung dafür, Wohnungs- bzw. Teileigentum an einem Grundstück zu begründen.
- Sollen einzelne Wohnungen verkauft werden, muss zuvor das Eigentum aufgeteilt werden, bevor die Übertragung des Eigentums möglich ist.
- Die Teilungserklärung wird meistens notariell beurkundet, damit in einem Kaufvertrag Bezug auf die Teilungserklärung genommen werden kann.
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Immobilienrecht
Schenkung von Immobilen: Was muss beachtet werden?
- Die lebzeitige Schenkung einer Immobilie ist ein geeignetes Mittel, um die Erbschaftsteuer zu reduzieren
- Es ist üblich, im Rahmen der Schenkung Nutzungsvorbehalte (z.B. Wohnungs- und Nießbrauchrecht) und Rückforderungsrechte zu vereinbaren (z.B. für den Fall der Insolvenz des Beschenkten)
- Die Schenkung von Immobilien bedarf der Mitwirkung eines Notars
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Immobilienrecht
Die richtige Gestaltung beim Erwerb des Familienheims
Der BFH bestätigt: Die Steuerbefreiung für das Familienheim gilt auch bei Erwerb über eine GbR – ein wichtiger Schritt für Paare und Familien.
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Immobilienrecht
Achtung: Baldiger Ablauf der Bindungswirkung von WEG-Altbeschlüssen
Mit der WEG-Reform durch das Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) (in Kraft seit dem 1. Dezember 2020) wurde das Verhältnis zwischen Vereinbarungen in der Gemeinschaftsordnung und Beschlüssen neu ausgestaltet.
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Immobilienrecht
Neue BGH-Rechtsprechung zur Maklerprovision
Der BGH stärkt den Halbteilungsgrundsatz: Wer Maklerprovisionen falsch verteilt, riskiert den gesamten Anspruch.